Technische Kommission beschließt Details zu Unterbrechung des Spielbetriebs. Am Dienstag, 27. Oktober 2020, hatte der Verbandstag des Handball-Verbandes Saar bereits beschlossen, dass der Spielbetrieb in den saarländischen Ligen unterbrochen wird. Die Details bzgl. der Dauer der Unterbrechung für Jugend und Aktive sollte die Technische Kommission (TK) des HVS zeitnah klären. Die TK des HVS tagte am Freitag, 30. Oktober 2020. „Unsere Beschlüsse wurden natürlich auf der Grundlage des klaren Votums der Vereine am Verbandstag für eine Unterbrechung des Spielbetriebs getroffen. Selbstverständlich wurden auch die unter der Woche getroffenen Entscheidungen von Bundeskanzlerin und Länderchefs sowie der anstehenden Verordnung durch die Regierung des Saarlandes berücksichtigt“, erklärt der TK-Vorsitzende Lukas Huwig, Vize-Präsident Spieltechnik des HVS. In diesem Kontext hat die TK folgende Beschlüsse getroffen:

1. Die Saison der Jugend im Bereich des HV Saar beginnt nicht vor dem 10. Januar 2021.

2. Die Saison der Aktiven im Bereich des HV Saar beginnt nicht vor dem 10. Januar 2021.

3. In der Jugend soll in maximal 10er Rastern eine einfache Hinrunde gespielt werden.

4. In den aktiven Spielklassen werden:

  • Saarlandliga und Verbandsliga der Herren wieder jeweils zu einer großen Staffel mit jeweils 14 Mannschaften, das heißt 13 Spieltagen zusammengeführt.
  • Eine einfache Runde gespielt in allen Klassen, das heißt nur Hinspiel mit gleicher Anzahl von Heim- und Auswärtsspielen (bei gerader Mannschaftsanzahl).
  • Die bereits erspielten Ergebnisse bleiben bestehen, die Spiele gegen diese Mannschaften müssen nicht erneut gespielt werden.

5. Es wird weder bei Jugend noch Aktiven eine Pokalrunde gespielt. Das Pokalfinale der Aktiven an Ostermontag könnte je nach Situation und Interesse der für 2020 qualifizierten Vorjahresfinalisten ggf. in 2021 am Ostermontag nachgeholt werden. Dafür muss die Situation bezüglich Corona abgewartet werden und mit den betreffenden Vereinen und Sponsoren Rücksprache gehalten werden.

6. Sollte zum 10. Januar 2021 auf Grund von Verordnungen etc. nicht gespielt werden können, gibt es durch das Modell genügend zeitliche Kulanz, die Spiele, die nicht stattfinden können, ans Ende der Saison dran zu hängen, ein genauer Zeitplan würde dann ggf. erarbeitet und den Vereinen zugestellt werden.

Lukas Huwig zu den Beschlüssen: „Wir sind davon überzeugt, dass diese Maßnahmen am besten dazu beitragen, unseren Anteil zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu leisten und zeitgleich die praktikabelste und mit maximaler Planungssicherheit versehene Lösung für einen Spielbetrieb und alle Vereine darstellt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die in ihren Vereinen großartige Arbeit leisten, für unseren geliebten Handballsport alles geben und mit Sicherheit in den letzten Wochen und Monaten über sich hinausgewachsen sind. Lasst uns weiter gemeinsam Hand in Hand an der besten Art und Weise mit der Krise umzugehen arbeiten.“ „Die Gesundheit aller geht vor. Und in dieser schwierigen Situation, mit den aktuell stark steigenden Infektionszahlen, leisten auch wir Handballer unseren Beitrag dazu, dass wir in Deutschland die Corona-Situation wieder in den Griff bekommen. Auch wenn wir natürlich an der Basis, in den Vereinen, schwer mit den Konsequenzen zu kämpfen haben und versuchen müssen möglichst schnell wieder unseren Handballsport ausüben zu könne, sind die konsequenten Entscheidungen im Moment alternativlos“, erklärte der neue HVS-Präsident Christoph Rehlinger.